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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
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schlachtcs nicdcrsächsischcs Bancrnhcrz verwundet wer-den kann von dem freundschaftlichen Stich einerfeinen, glatten hochadligen Viper — die Götter habengewiss Herrn Menzel vor solchen Gefühlen bewahrt,sonst würde er die Herbheit der Vossischcn Schriftennur in den Thatsachcn finden und nicht in denWorten. Es mag wahr sein, dass Voß in seinemprotestantischen Eifer die Bilderstürmern etwas zuweit trieb. Aber man bedenke, dass die Kirche jetztüberall die Verbündete der Aristokratie ist und sogarhie und da von ihr besoldet wird. Die Kirche, einstdie herrschende Dame, vor welcher die Ritter ihreKnicc beugten und zu deren Ehren sie mit dem ganzenOrient tournicrtcn, jene Kirche ist schwach und altgeworden, sie möchte sich jetzt eben diesen Ritternals dienende Amme verdingen und verspricht mitihren Liedern die Völker in den Schlaf zu lullen,damit man die Schlafenden leichter fesseln undscheren könne.

Unter der Rubrik „Kunst" hänfen sich die mei-sten Ausfälle gegen Voß. Diese Rubrik umfasst bei-nahe den ganzen zweiten Theil des Menzcl'schcnWerks. Die Urthcilc über unsere nächsten Zeitge-nossen lassen wir unbesprochcn. Die Bewunderung,die der Verfasser für Jean Paul hegt, macht seinemHerzen Ehre. Ebenfalls die Begeisterung für Schiller.