Endlich, endlich, mit seufzendem Gesicht, kammein Hauswirth und frug: ob wir nicht Sorbettstatt des Thccs genießen wollten?
„Thec! Thee!" riefen wir Alle einstimmig.
Und zwar denselben — setzte ich hinzu — denich täglich trinke.
„Bon demselben, Exccllcnzcn? Es ist nichtmöglich!"
Wesshalb nicht möglich? rief ich verdrießlich.
Immer verlegener wurde mein Hauswirth, erstammelte, er stockte; nur nach langem Sträubenkam er zu einem Geständnis — und es löste sichdas schreckliche Räthscl.
Mein Herr Hauswirth verstand nämlich diebekannte Kunst, den Thcctopf, woraus schon ge-trunken worden, wieder mit ganz vorzüglich heißemWasser zu füllen, und der Thee, der mir so gutgeschmeckt, und wovon ich so viel geprahlt, warnichts Anders, als der jedesmalige Anfguss von dem-selben Thee, den meine Hansgenossin, Lady Wös-ten, ans Livorno kommen ließ.
Die Berge rings um die Wälder von Luccahaben ein ganz außerordentliches Echo, und wissenein lautes Damcngelächtcr gar vielfach zu wieder-holen.