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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
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Schlafe. Lass du die Politik, verschwende nichtdaran deine schöne Zeit, vernachlässige nicht deinschönes Talent für Licbesliedcr, Tragödien, No-vellen, und gebe uns darin deine Kunstansichtcnoder irgend eine gute philosophische Moral."

Wohlan, ich will mich ruhig wie die Andernaufs träumerische Polster hinstrecken und meineGeschichte erzählen. Die philosophische Moral, diedarin enthalten sein soll, besteht in dem Satze:dass wir zuweilen lächerlich werden können, ohneim Geringsten selbst daran Schuld zu sein. Eigent-lich sollte ich bei diesem Satze in der ersten Per-son des Singularis sprechen nun ja, ich willes, lieber Leser, aber ich bitte dich, stimme nichtein in ein Gelächter, das ich nicht verschuldet. Dennist es meine Schuld, dass ich einen guten Geschmackhabe, und dass guter Thcc mir gut schmeckt? Undich bin ein dankbarer Mensch, und als ich in denBädern von Lucca war, lobte ich meinen Hauswirth,der mir dort so guten Thec gab, wie ich ihn nochnie getrunken.

Dieses Loblied hatte ich auch bei Lady Woll-ten, die mit mir in demselben Hause wohnte, sehroft angestimmt, und diese Dame wunderte sich dar-über um so mehr, da sie, wie sie klagte, trotz allenBitten von unserem HauSwirthc keinen guten Thcc