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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
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forscher müssen deutsche Eichen umrauschen. Es istzn befürchten, dass der heiße Enthusiasmus für dasDeutsche sich in der sarmatischcn Luft abkühle oderverflüchtige. Möge der wackre Schottky jene äußernAnregungen nie entbehren, ohne welche keine unge-wöhnliche Arbeit gedeihen kann. Es betrifft dieseeine unserer heiligsten und wichtigsten Angelegen-heiten, unsere Geschichte. Das Interesse für dieselbeist zwar jetzt nicht sonderlich rege im Volke. ES istsogar der Fall, dass gegenwärtig das Studium alt-deutscher Kunst- und Gcschichtsdcnkmalc im Allge-meinen übel accreditiert ist; eben weil es vor meh-reren Jahren als Mode getrieben wurde, weil derSchneiderpatriotismus sich damit breit machte, undweil unberufene Freunde ihm mehr geschadet, alsdie bittersten Feinde. Möge bald die Zeit kommen,wo man auch dem Mittelalter sein Recht wider-fahren lässt, wo kein alberner Apostel seichter Auf-klärung ein Jnvcntarinm der Schattenpartiecn desgroßen Gemäldes verfertigt, um seiner lieben Licht-zcit dadurch ein Kompliment zu machen; wo keingelehrter Schulkunde Parallelen zieht zwischen demKölner Dom und dem Pantheon, zwischen demNibelungenlied und der Odyssee, wo man die Mit-telalter-Herrlichkeiten aus ihrem organischen Zu-