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Kopfc trägt. In dcr schroffen Abgeschlossenheit wurdeder Charakter des polnischen Inden ein Ganzes;dnrch das Einathmcn toleranter Luft bekam dieserCharakter den Stempel dcr Freiheit. Dcr innereMensch wurde kein quodlibctartiges Kompositumheterogener Gefühle und verkümmerte nicht durch dieEinzwängnng Frankfurter Zudcngassmaucrn, hoch-weiser Stadtvcrordnungcn und liebreicher Gcsctzbc-schränknngcn. Der polnische Jude mit seinem schmu-tzigen Pelze, mit seinem bevölkerten Barte und Knob-lauchgcruch und Gemauschcl ist mir noch immerlieber, als Mancher in all seiner staatspapiercncnHerrlichkeit.
Wie ich bereits oben bemerkt, dürfen Sie indiesem Briefe keine Schilderungen reizender Natur-scenen, herrlicher Kunstwerke u. s. w. erwarten; nurdie Menschen, und zwar besonders die nobelste Sorte,die Edcllcutc, verdienen hier in Polen die Aufmerk-samkeit des Reisenden. Und wahrlich, ich sollte denken,wenn man einen kräftigen, echten polnischen Edel-mann, oder eine schöne edle Polin in ihrem wahrenGlänze sieht, so könnte Dieses die Seele ebenso er-freuen, wie etwa der Anblick einer romantischenFclsenburg oder einer marmornen Mcdiceerin. Ichlieferte Ihnen sehr gerne eine Charakterschilderungder polnischen Edcllcutc, und Das gäbe eine sehr