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ich will daher nichts Bestimmtes von polnischenJuden überhaupt sprechen, und verweise Sic lieberauf David Fricdländcr's: „Über die Verbesserungder Israeliten (Inden) im Königreich Polen; Berlin1819." Seit dem Erscheinen dieses Buches, das,bis auf eine zu ungerechte Vcrkcnnung der Verdiensteund der sittlichen Bedeutung der Rabbincn, miteiner seltenen Wahrheit- und Menschenliebe geschriebenist, hat sich der Zustand der polnischen Juden wahr-scheinlich nicht gar besonders verändert. Im Groß-herzogthum sollen sie einst, wie noch im übrigenPolen, alle Handwerke ausschließlich getrieben haben;jetzt aber sieht man viele christliche Handwerker ausDeutschland einwandern, und auch die polnischenBauern scheinen an Handwerken und andern Gewer-ben mehr Geschmack zu finden. Seltsam aber istes, dass der gemeine Pole gewöhnlich Schuster oderBierbrauer und Branntweinbrenner wird. In derWalischci, einer Vorstadt Poscn's, fand ich daszweite Haus immer mit einem Schuhmacher-Schildeverziert, und ich dachte an die Stadt Bradford inShakspcarc's „Flurschütz von Wakcficld." Im preu-ßischen Polen erlangen die Juden kein Staatsamt,die sich nicht taufen lassen; im russischen Polenwerden auch die Inden zu allen StaatSämtcrn zu-gelassen, weil man es dort für zweckmäßig hält.