Polcnröckc unserer Elegants. Den Kopf bedeckt einkleines rundes Hütchen, wcißgerändcrt, oben wie einabgekappter Kegel spitz zulaufend, und vorn mitbunten Bandschlcifcn oder mit einigen Pfauenfederngeschmückt. In diesem Kostüm sieht man den pol-nischen Bauer des Sonntags nach der Stadt wan-dern, um dort ein dreifaches Geschäft zu verruchten:erstens, sich rasieren zu lassen; zweitens, die Messezu hören, und drittens, sich voll zu saufen. Den,durch das dritte Geschäft gewiss Seliggcwordcncnsieht man des Sonntags, alle Bicrc ausgestreckt, ineiner Straßcngossc liegen, sinncbcraubt und umgebenvon einem Hansen Freunde, die in wehmüthigerGruppierung die Betrachtung zu machen scheinen,dass der Mensch hicnicdcn so wenig vertragen kann!Was ist der Mensch, wenn — drei Kannen Schnapsihn zu Boden werfen! Aber die Polen haben esdoch im Trinken übermenschlich weit gebracht. —Der Bauer ist von gutem Körperbau, starkstämmig,soldatischen Ansehens, und hat gewöhnlich blondesHaar; die Meisten lassen dasselbe lang herunterwallen. Dadurch haben so viele Bauern die Uliaa.polonias, (Wcichsclzopf), eine sehr anmuthigc Krank-heit, womit auch wir hoffentlich einst gesegnet wer-den, wenn das Langchaarthnm in den deutschenGauen allgemeiner wird. Die Unterwürfigkeit des
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