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13 (1862) Vermischte Schriften : Th. 1
Entstehung
Seite
112
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Professor Gubitz dic Direktion des poetischen Theilsdieses Theaters angeboten worden. Es wäre znwünschen, dass sich Derselbe diesem Geschäfte unter-zöge, da er die Bühne und ihre Ökonomie ganzgenau kennt, zu gleicher Zeit berühmt ist als Theater-dichter, Kritiker und Meister der zeichnenden Künste,und in dieser Vielseitigkeit alles Das verbindet, waszu einer solchen Direktion nothwcndig wäre. Aberman zweifelt, dass er sie annehmen wird, da dieRedaktion des „Gesellschafters," für den er ganzleibt und lebt, ihn zu sehr beschäftigt. LetzteresBlatt hat großen Absatz, ich glaube über 1500 Exem-plare, wird hier mit erstaunlich großem Interessegelesen, und kann wohl das gehaltreichste und bestein ganz Deutschland genannt werden. Gubitz redigiertes mit einem Eifer und einer Gewissenhaftigkeit,die oft an Ängstlichkeit grenzt. Nämlich in seinerLiebe für Korrektheit und Decenz ist er fast zu streng.Doch denken Sie sich hier keinen Pedanten. Es istein Mann in seinen besten Jahren, unbefangen,lebensfreudig, enthusiastisch für alles Herrliche, undauch in seiner Persönlichkeit lebt jener heitre, Ana-krcontischc Geist, der in seinen Poesien so charak-teristisch hervortritt. — Wir haben hier vor Kurzemnoch eine Wochenschrift bekommen, die, in der Volks-sphüre sich bewegend, vom Lieutenant Leithold, der