Erster Brief.
Berlin, den 26. Januar 1822.
^hr sehr lieber Brief vom 5. d. M. Hot michmit der größten Freude erfüllt, do sich darin IhrWohlwollen gegen mich am unverkennbarsten aus-sprach. Es erquickt mir die Seele, wenn ich er-fahre, dass so viele gute und wackere Menschen mitInteresse und Liebe meiner gedenken. Glauben Sicnur nicht, dass ich unseres Westfalens so bald ver-gessen hätte. Der September l821 schwebt mirnoch zu sehr im Gedächtnis. Die schönen Thälerum Hagen, der freundliche Overweg in Unna, dieangenehmen Tage in Hamm, der herrliche Fritzv. B., Sie, W., die Altcrthnmcr in Soest, selbstdie Paderborncr Heide, Alles steht noch lebendigvor mir. Ich höre noch immer, wie die altenEichenwälder mich umrauschcn, wie jedes Blattmir zuflüstert: Hier wohnten die alten Sachsen, die