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18 (1863) Dichtungen : Th. 4, Romancero. Letzte Gedichte
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Verlassen dich, mein Weib, mein Kind,

Wenngleich der tolle Nordpol-Wind

Dort peitscht die Wellen/ nnd ans den Tiefen

Die Ungethüme, die dort schliefen,

Haifisch' und Krokodile, kommen

Mit offnem Rachen emporgeschwommen —

Glaub mir, mein Kind, mein Weib, Mathilde,

Nicht so gefährlich ist das wilde,

Erzürnte Meer und der trotzige Wald,

Als unser jetziger Aufenthalt!

Wie schrecklich auch der Wolf nnd der Geier,

Haifische und sonstige Mecrungehencr:

Viel grimmere, schlimmere Bestien enthält

Paris, die leuchtende Hauptstadt der Welt,

Das singende, springende, schöne Paris,

Die Hölle der Engel, der Teufel Paradies —

Dass ich dich hier verlassen soll,

Das macht mich verrückt, Das macht mich toll!

Mit spöttischem Sumsen mein Bett nmschwirrnDie schwarzen Fliegen; auf Nas' nnd StirnSetzen sie sich — fatales Gelichter!

Etwelche haben wie Menscheugcsichtcr,

Auch Elephantenrllsscl daran,

Wie Gott Ganesa in Hindostan. — —In meinem Hirne rumort es nnd knackt,Ich glaube, da wird ein Koffer gepackt,

Und mein Verstand reist ab — o wehe! —

Noch früher, als ich selber gehe.

Heine's Weite. Vd. X VtlI.

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