— III —
Auch pflücken in der ZohannisnachtDas Kräutlcin, das unsichtbar macht,"
Sie lehrten mich Sterne und Zeichen deuten,Sattellos auf dem Winde reiten,
Auch Runen-Sprüche, womit man ruftDie Tobten hervor aus ihrer Gruft.
Sie haben mir auch den Pfiff gelehrt,
Wie man den Vogel Specht bethört,
Und ihm die Springwurz abgewinnt,
Die anzeigt, wo Schätze verborgen sind.
Die Worte, die man beim SchätzegrabenHinmurmelt, lehrten sie mich, sie habenMir Alles cxplicicrt — umsunst!
Hab' nie begriffen die Schatzgräbcrkunst.
Wohl hatt' ich derselben nicht nöthig dermalen.Ich brauchte Wenig, und könnt' es bezahlen,Besaß auch in Spanien manch luftiges Schloss,Wovon ich die Rcvenüen genoss.
O, schöne Zeit! wo voller GeigenDer Himmel hing, wo ElfenreigenUnd Nixenianz und KoboldscherzUmgaukclt mein märchcntrnnkcncs Herz!
O schöne Zeit! wo sich zu grünenTriumphespsorten zu wölben schienenDie Bäume des Waldes — ich ging einherBekränzt, als ob ich der Sieger wär'!