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17 (1863) Dichtungen : Th. 3, Atta Troll. Deutschland. Zeitgedichte
Entstehung
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„Die Mutter hinterließ ihn mir,

Ein Möbel von scheinloscm Äußern,

Doch böte mir Rothschild all sein Geld,Ich würde ihn nicht veräußern.

„Siehst du, dort in dem Winkel stehtEin alter Sessel, zerrissenDas Leder der Lehne, von MottenfraßZernagt das Polstcrkissen.

„Doch gehe hin und hebe ansDas Kissen von dem Sessel,

Du schaust eine runde Öffnung dann,Darunter einen Kessel —^

„Das ist ein Zaubcrkesscl, worinDie magischen Kräfte brauen,

Und steckst du in die Rundung den Kopf/So wirst du die Zukunft schauen —

„Die Zukunft Deutschlands erblickst du hier,Gleich wogenden Phantasmen,

Doch schaudre nicht, wenn aus dem WustAussteigen die Miasmen!"

Sie sprach's und lachte sonderbar/

Ich aber ließ mich nicht schrecken,

Neugierig eilte ich, den KopfIn die furchtbare Rundung zu stecken/

Was ich geschn, verrathe ich nicht/Ich habe zu schweigen versprochen,