Ronceval, du edles Thal!
Wcnn ich deinen Namen höre,
Bebt und duftet mir im HerzenDie verschollnc blaue Blume!
Glänzend steigt empor die Traumwelt,Die jahrtausendlich versunken,
Und die großen GcistcraugenSchaun mich an, dass ich erschrecke!
Und es klirrt und tost! Es kämpfenSaracen und Frankenrittcr;Wie verzweifelnd, wie verblutend,
Klingen Roland'S Waldhornrüfe!
In dem Thal von Ronceval,Unfern von der Rolandsschartc —So geheißen, weil der Held,
Um sich einen Weg zu bahnen,
Mit dem guten Schwert Duranda