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17 (1863) Dichtungen : Th. 3, Atta Troll. Deutschland. Zeitgedichte
Entstehung
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sammlung kam mir schr spät zu Gesicht, nämlicheben zur Zeit, als der Atta Troll entstand. Esmochte wohl an meiner damaligen Stimmung lie-gen, dass namentlich der Mohrcnfiirst so belustigendans mich wirkte. Diese Produktion wird übrigensals die gelungenste gerühmt. Für Leser, welche dieseProduktion gar nicht kennen - und es mag Derenwohl in China und Japan geben, sogar am Nigerund am Senegal für Diese bemerke ich, dass derMohrcnkönig, der zu Anfang des Gedichtes ausseinem weißen Zelte, wie eine Mondfinsternis, her-vortritt, auch eine schwarze Geliebte besitzt, überderen dunkles Antlitz die weißen Stranßfedcrn nicken.Aber kricgsmnthig vcrlässt er sie, er zieht in dieNegcrschlacht, wo da rasselt die Trommel, mit Schä-deln behängen ach! er findet dort sein schwarzesWaterloo und wird von den Siegern an die Wei-ßen verkauft. Diese schleppen den edlen Afrikanernach Europa, und hier finden wir ihn wieder imDienste einer herumziehenden Reitcrgescllschaft, dieihm bei ihren Kunstvorstellnugen die türkische Trom-mel anvertraut hat. Da steht er nun, finster undernsthaft, am Eingange der Reitbahn und trommelt,doch während des Trommclns denkt er an seine ehe-malige Größe, er denkt daran, dass er einst ein ab-