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poniert, die Figuren sind mühsam zusammengesucht,neben einander gestellt, inkommodieren sich wechsel-seitig mehr als sie sich ergänzen, und nur durch dieFarbe ist das Verschiedenartige im Originalgemäldeausgeglichen und erhielt das Bild den Schein derEinheit. Im Kupferstich, wo die Farbe, die bunteVermittlung, fehlt, fallen natürlicherweise die äußer-lich verbundenen Theile wieder auseinander, es zeigtsich Verlegenheit und Stückwerk, und das Ganze istkein Ganzes mehr. Es ist ein Zeichen von Ra-phaels Größe, sagte mir jüngst ein Kollege, dassseine Gemälde im Kupferstich Nichts von ihrer Har-monie verlieren. Ja, selbst in den dürftigsten Nach-bildungen, allen Kolorits, wo nicht gar aller Schat-tirung entkleidet, in ihren nackten KontoureN, bewah-ren die Raphael'schen Werke jene harmonische Macht,die unser Gcmüth bewegt. Das kommt daher, weilsie echte Offenbarungen sind, Offenbarungen desGenius, der, eben wie die Natur, schon in den blo-ßen Umrissen das Vollendete giebt.
Ich will mein Urthcil über die Robert'schcnFischer resümieren; es fehlt ihnen die Einheit, undnur die Einzelheiten, namentlich das junge Weibmit dem kranken Kinde, verdienen das höchste Lob.Zur Unterstützung meines Urthcils berufe ich michauf die Skizze, worin Robert gleichsam seinen ersten