XXXV.
Paris, den 11. December 1811.
^ctzt, wo das Neujahr herannaht, der Tagder Geschenke, überbieten sich hier die KaufmannS-läden in den mannigfaltigsten Ausstellungen. DerAnblick derselben kann dem müßigen Flaneur denangenehmsten Zeitvertreib gewähren; ist sein Hirnnicht ganz leer, so steigen ihm auch manchmal Ge-danken auf, wenn er hinter den blanken Spiegcl-fenstcrn die bunte Fülle der ausgestellten LuxuS-und Kunstsachcn betrachtet und vielleicht auch einenBlick wirft ans das Publikum, das dort neben ihmsteht. Die Gesichter dieses Publikums sind so häss-lich ernsthaft und leidend, so ungeduldig und dro-hend, dass sie einen unheimlichen Kontrast bildenmit den Gegenständen, die sie begaffen, und unsdie Angst anwandelt, diese Menschen möchten ein-