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das eigentliche Verständnis der Dinge und Men-schen, der Begebenheiten und Verhältnisse, und wirdürfen uns dabei der größten Unparteilichkeit rüh-men — so lange keine vaterländischen Interessenins Spiel kommen und auf unsere Stimmung ihrenEinflnss üben. Wer könnte sich von Einwirkungensolcher Art ganz frei halten? So mag freilich un-sere Sympathie für französische Staatsmänner, undauch für Ludwig Philipp, manchmal dadurch ge-steigert werden, dass wir ihnen heilsame Gesin-nungen für Frankreich zutrauen. Ich fürchte, ichwerde noch oft verleitet werden, günstig von einemFürsten zu sprechen, der uns vor den Schrecknissendes Kriegs bewahrt hat, und dem wir es verdanken,in friedlicher Muße das Bündnis zwischen Frank-reich und Deutschland begründen zu können. DieseAlliance ist jedenfalls natürlicher, als die englischeoder gar die russische, von welchen beiden Extremenman hier allmählich zurücklenkt. Ein geheimes Grauenhat doch jedesmal die Franzosen angewandelt, wennes galt, sich Russland zu nähern; sie hegen eine ge-waltige Scheu vor den Umarmungen jener Bärendes Nordens, die sie auf den moskowitischen Eis-feldern in Person kennen gelernt. Mit Englandwollen sie sich jetzt eben so wenig einlassen, nach-dem sie jüngst wieder ein Pröbchcn albionischer