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2 (1911)
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I» der Gladbacher Gegend.

zu haben. Der dritte der Sonsbeeker Priester genas undharrte mit den Geistlichen von venlo ans, bis die Seucheaufhörte. Zum Dank für die Befreiung von der furchtbarenKrankheit, die in Viersen in zwei Zahren nahe an tausendMenschen weggerafft haben soll, hielten die drei Priester mitder Gemeinde zu dem Hause auf dem Nintger-Platze, inwelchem der letzte pestkranke gestorben war, im Zahre (62t)am Montage nach dem Feste des hl. Nemigius eine feierlicheProzession, errichteten dort ein Kreuz und ließen die Gemeindedas Gelübde ablegen, diese Dankes-Prozession an diesemTage alljährlich zu erneuern. Diese Stätte war von da ander Gemeinde heilig.

Äls im 30 jährigen Kriege fast alle Häuser in Rintgenvon den Hessen niedergebrannt wurden, blieben die Häuserum das Kreuz allein verschont. Zum Dank für Siefenhöhern Schutz einigten sich die um das Kreuz wohnendenNachbarn, für alle Zukunft an jedem Nbende vor diesemKreuze eine Lampe der Dankes-Derehrung anzuzünden.

X.

Helenabvnnn.

(Ebenda).

Die Sage berichtet: Bus einer Pilgerreise, welche diehl. Helena von den thebäischen Märtprer-Gräbernzu St. Gereonin Köln zu dem des hl. Viktor in Manien gemacht, sei dieheilige Kaiserin mit ihrem Gefolge an einem heißen Sommertage in die Gegend von Viersen gekommen, vom Durstegequält, habe sie lange vergebens nach labendem lvasserverlangt, da habe sich ihr ein unbekannter Knabe vorgestelltund sie zur Bergquelle eines Klausners geführt. Dieserhabe sie mit ihrem Pilgergefolge mit dem lvasser seinesBrünnleins freundlich gelabt, und sie habe zum Danke nebendem Brunnen dem Klausner ein Kirchlein erbauen lassen.

XI.

Das Mnschelinännchen

sllliüldlich).

Spät abends klopfte ein verirrter Wanderer an dieSchloßpforte von Millendonk und bat um Nachtherberge.Der Nilter aber wies ihn barsch ab. Der Wanderer stürztein der Dunkelheit der Nacht in den Schloßgraben und erlrank.Zur Strafe wurde der Schloßherr in eine Holzsäule ver-wandelt und über und über mit Muscheln bedeekb