23t
Die jährlichen Bedürfnisse der Schuld be-laufen sich (siehe Oslander, S. 158) auf 39,183,50» Fl.Die regelmäßigen Ausgaben des Staats für
1834 betragen 33, 000,000 -
Gcsammt-Ausgabe 72,183,500 Fl.Die Einnahmen aber erreichen nur . . 52,500,000 -
Deficit 19,083,500 Fl.Angenommen Belgien bezahlt seine 8,400,000 -so bleibt immer noch 1834 an Deficit 11,283,500 Fl.weshalb etwa eine neue 10 Mill. Fl. starke 5H Schuldcreirt werden soll.
Von den 6 H Scheinen von 1831 sollen die nochkurfirenden 5,900,000 Fl. getilgt und dafür 6,300,000 Fl.5 H Jnscriptioncn ausgegeben werden. Die vorhandenen9,800,000 Fl. Tresorscheine sollen in 4H Scheine ä600, 300 und 150 Fl. verwandelt werden.
Oesterreich.
Zu Zwecken der planmäßig fortgefetzten Verwandlungder alten Schuld hat Oesterreich mit Wiener Haufern(zu 100, nach Andern zu 98) eine Anleihe von 25 Mill.Gulden kontrahirt, deren Tilgung durch Verlovfungennebst Gewinnen in 25 Jahren vollendet sein soll. DieLoose werden zu 500 und 50 Fl. sein. Der Plan warbei beendigtem Druck dieses Buchs noch nicht erschienen.