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Der Kapitalist will aber in der Regel nicht nur seinGeld sicher unterbringen, er will es auch zu möglichsthohen Zinsen anlegen. Um aber den wirklichen Zins-genuß zu erfahren, reicht es nicht zu, auf dem Couponzu lesen, wie viel Procente jährlich gegeben werden. Dersolide Kapitalist, der nicht die Absicht hat, die heute ge-kauften Papiere, wenn er Gewinn dabei sieht, vielleichtmorgen wieder zu verkaufen, schlägt den Cours, d. h. daswirklich angelegte Geld an. Wenn ihm z.B. 2^- H öster-reichische Domestical-Obligationen zu 4» ff angeboten wer-den, so wird er rechnen: für IVO Thlr. werden 2^ -Z-Zinsen gegeben; da statt IVO Thlr. aber nur 40 Thlr.zu zahlen sind, so kann man sagen, daß 2^ Fl. Ziusen
pr. 40Fl. odcr^^ ^ 6? ^ gegeben werden. Ver-einigt sich nun mit solchen Papieren der seltne Vortheilder Sicherheit, so versteht es sich von selbst, daß der Ka-pitalist sein Geld darin anlegen wird.
Muß er aber, um sicher zu gehen, zu einer Sortegreifen, die über pari bezahlt wird, wovon aber jährlicheVcrloosungen stattfinden, so muß er fragen:
Wieviel wird jährlich verloost, und wie stark istüberhaupt die noch vorhandene Summe in der quäst.Sorte?
Denn je mehr jährlich verloost wird, und je wenigernoch überhaupt zu verloosen ist, je größer wird das Risicofür den Käufer, da er, sobald die Nummer seines Papiersgezogen worden, das über pari Bezahlte verliert.
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