Deutschland,
„Dann steigen ihn, Gedanken ans,
Die kaum sich ließen ahnden,
Dann ist er kapabcl und dekretiert,
Ans dich, mein Kind, zn fahnden.
„Geh nicht nach Norden, nnd hüte dich,Vor jenein König in Thüle,
Hnt' dich vor Gendarmen und Polizei,
Nor der ganzen historischen Schule.
„Bleib bei mir in Hamburg, ich liebe dich,Wir wollen trinken nnd essenDen Wein und die Austern der Gegenwart,lind die dunkle Zukunft vergessen.
„Den Deckel darauf! damit uns nichtDer Mißdnft die Freude vertrübet —Ich liebe dich, wie je ein WeibEinen deutschen Poeten geliebet!
„Ich küsse dich, nnd ich fühle, wie michDein Genius begeistert;
Es hat ein wunderbarer RauschSich meiner Seele bemeistert.
„Mir ist, als ob ich auf der Straß'Die Nachtwächter singen horte —
Es sind Hymenäcn, Hochzeitmusik,
Mein süßer Lustgcfcihrte!
„Jetzt kommen die reitenden Diener auchMit üppig lodernden Fackeln,
Sie tanzen ehrbar den Fackeltanz,
Sie springen und hüpfen und wackeln.
„Es kommt der hoch- und wohlweise Senat,Es kommen die Oberaltcn!
Der Bürgermeister räuspert sichUnd will eine Rede halten.
„In glänzender Uniform erscheintDas Korps der Diplomaten;
Sie gratulieren mit VorbehaltIn, Namen der Nachbarstaaten.
„Es kommt die geistliche Deputation,Rabbiner und Pnstöre —
Doch ach! da kommt der Hosfmann auchMit seiner Censorschere!