174 Utta Troll,
Dorten fiel auch Atta Troll,
Fiel durch Hinterhalt, wie jener,
Den der ritterliche Judas,
Ganelon von Mainz, verraten.
Ach! das Edelste im Bären,Das Gefühl der Gattenliebe,
Ward ein Fallstrick, den UrakaListig zu benutzen wußte.
Das Gebrumm der schwarzen MummaHat sie nachgeäfft so täuschend,
Daß der Atta Troll gelockt wardAus der sichern Bärenhöhle. —
Wie auf Sehnsuchtsflügeln lief erDurch das Thal, stand zärtlich schnoperndManchmal still vor einem Felsen,
Glaubt, die Mumma sei versteckt dort —
Ach! versteckt war dort LaskarvMit der Flinte; dieser schoß ihnMitten durch das frohe Herz —
Quoll hervor ein roter Blutstrom.
Mit dem 'Kopfe wackelt' erEin'gemal, doch endlich stürzt' erStöhnend nieder, zuckte gräßlich —„Mumma!" war sein letzter Seufzer.
Also fiel der edle Held,
Also starb er. Doch unsterblichNach dem Tode auferstehnWird er in dem Lied des Dichters.
Auferstehn wird er im Licde,
Und sein Ruhm wird kolossalAns vicrfiißigeu TrochäenUber diese Erde stelzen.
Der 555»-!-»
In Walhalla einst ein Denkmal,Und darauf, im 5Lapidnrstil, auch die Inschrift:
„Atta Troll, Tendenzbär; sittlich„Religiös; als Gatte brünstig;
„Durch Verführtseiu von dem Zeitgeist,„Waldursprünglich Sansculotte;