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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
Seite
147
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Atta Troll,

Während ich ms Thal hinabstieg,Schall mir nach, verhallend lieblich,Immerfort, wie Vogclzwitschcrn:Girofflinv, Girafflette!"

Kapitel xv.

Riesenhafte Fclsenblvcke,

Mißgestaltet nnd verzerrt,

Schann mich an gleich Ungetümen,Die versteinert, ans der Urzeit.

Seltsam! Graue Walken schwebenDrüber hin, wie Doppelgänger;

Sind ein blödes KonterfeiJener wilden Steinfignrcn,

In der Ferne ras't der Stnrzbach,Und der Wind heult in den Fohren!Eilt Geräusch, das unerbittlichUnd fatal wie die Verzweiflung.

Schauerliche Einsamkeiten!

Schwarze Dvhlenscharcn sitzenAuf verwittert morschen Tannen,Flattern mit den lahmen Flügeln.

Neben mir geht der Laskaro,

Blaß nnd schweigsam, und ich selberMag wohl wie der Wahnsinn nnssehn,Den der leid'ge Tod begleitet.

Eine häßlich wüste Gegend.

Liegt darauf ein Fluch? Ich glaubeBlut zu sehen an den WurzelnJenes Baums, der ganz verkrüppelt.

Er beschattet eine Hütte,Die verschämt sich iir der ErdeHalb versteckt; wie furchtsam flehendSchaut dich an das arme Strohdach.

Die Bewohner dieser HütteSind Cagoten, ÜberbleibselEines Stamms, der tief im DunkelnSein zertretnes Dasein fristet.