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2 (1898) Zeitgedichte [u.a.] Neue Gedichte
Entstehung
Seite
138
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1ZL Atta Troll,

Eigentum! Recht deS Besitzes!

O des Diebstahls! O der Lüge!

Solch Geinisch von List und UnsinnKonnte nur der Mensch erfinden.

Keine Eigentümer schufDie Natur, denn taschenlos,

Ohne Taschen in den Pelzen,

Kommen wir zur Welt, nur alle,

Keinem von nns allen wurdenAngeboren solche SäckchenIn dem äußern Leibesfelle,

Um den Diebstahl zu verbergen,

Rur der Mensch, das glatte Wesen,Das mit fremder Wolle künstlichSich bekleidet, wüßt' auch künstlichSich mit Taschen zu versorgen.

Eine Tasche! UnnatürlichIst sie, wie das Eigentum,

Wie die Rechte des BesitzesTaschendiebe sind die Menschen!

Glühend hass' ich sie! VererbenWill ich dir, mein Sohn, den Haß,

Hier ans diesem Altar sollst duEw'gen Haß den Menschen schwören!

Sei der Todfeind jener argenUnterdrücker, unversöhnlichBis ans Ende deiner Tage,

Schwor es, schwör es hier, mein Sohn!"

Und der Jüngling schwur, wie ehmalsHannibal, Der Mond beschieuGräßlich gelb den alten BlutsteinUnd die beiden Misanthropen.-

Später wollen wir berichten,

Wie der Jungbär treu gebliebenSeinem Eidschwur; unsre LeierFeiert ihn im nächsten Epos,

Was den Atta anbetrifft,

So verlassen wir ihn gleichfalls,

Doch um später ihn zu treffenDesto sichrer mit der Kugel,