Zeitgedichte.
„Dort vor der Barriere mach' ich Halt,Denn vor den Barriere-Pforten,
Da wird kein Octroi bezahltFür Wein von allen Sorten."
III.
„Mein Lehrer, mein Aristoteles,Der war zuerst ein PfäffchenBon der französischen Kolonie,
Und trug ein weißes Beffchen.
„Er hat nachher, als Philosoph,Vermittelt die Extreme,
Und leider Gottes hat er michErzogen nach seinem Systeme.
„Ich ward ein Zwitter, ein Mittelding,DaS weder Fleisch noch Fisch ist,
Das von den Extremen unserer ZeitEin närrisches Gemisch ist.
„Ich bin nicht schlecht, ich bin nicht gutNicht dumm und nicht gescheute,Und wenn ich gestern vorwärts ging,So geh' ich rückwärts heute;
„Ein aufgeklärter Obskurant,
Und weder Hengst noch Stute,
Ja, ich begcistre mich zugleichFür Sophokles und die Knute.
„Herr Jesus ist meine Zuversicht,
Doch auch den Bacchus nehmeIch nur zum Tröster, vermittelnd stctSDie beiden Götter-Extreme."
21.
Lvvgcsauge auf König Luvwig.
I.
Das ist Herr Ludwig von Bayerlnnd,Desgleichen giebt eS wenig';
DaS Volk der Bavarcn verehrt in ihmDen angestammelten König.