Anhang älterer Gedichte,
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Bamberg und Wnrzbnrg.
In beider Weichbild fließt der Gnaden Quelle,
Und tausend Wunder taglich dort geschehen.
Umlagert sieht man dort von Kranken stehenDen Fürsten, der da heilet auf der Stelle,
Er spricht: „Steht ans und geht!" Und flink und schnelleSieht man die Lahmen selbst von hinnen gehen.
Er spricht: „Schaut ans und sehet!" Und es sehenSogar die Blindgebvrncn klar und helle.
Ein Jüngling naht, von Wassersucht getrieben,
Und fleht: „„Hilf Wunderthätcr, meinem Leibe!""Und segnend spricht der Fürst: „Geh hin und schreibe!"
In Bamberg und in Würzburg macht's Spektakel,Die Handlung Gebhardts rufet laut: „Mirakel!" —
Neun Dramen hat der Jüngling schon geschrieben.
„Das Bild."
Trauerspiel von Freiherr» E, v, Houwald.„Lessiug-Da Vincis Nathan und Gnlotti,Schiller-Raphaels Wnllenstein und Posa,
Egmout und Faust von Gocthe-Buonarotti,Die nimm zum Muster, Houwald-Spinarosa!
„Ancassin und Nicvlcttc",
oder
„Dic Liebe ans der guten alten Zeit".
An I. F, Koresf,
Hast einen bunten Teppich ausgebreitet,
Worauf gestickt sind leuchtende Figuren,
Es ist der Kampf feindseliger Naturen,
Der halbe Mond, der mit dem Kreuze streitet,
Trompctcutusch! Die Schlacht wird vorbereitet;Im Kerker schmachten, die sich Treue schwuren;Schalmeien klingen ans Provencer Fluren;Auf dem Bazar Karthagos Sultan schreitet.
Freundlich ergötzt die bunte Herrlichkeit:Wir irren wie in märchenhafter Wildnis,BiS Lieb' und Licht besiegen Haß und Nacht,Du, Meister, kanntest der Kontraste Macht,lind gabst in schlechter neuer Zeit das BildnisBon Liebe auS der guten alten Zeit!