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1 (1898) Buch der Lieder Biographie
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Buch der Lieder.

I

Eingewiegt von MeereSwellenUnd von träumenden Gedanken,Lieg' ich still in der Kajüte,In dem dunkeln Winkelbctte.

Durch die offne Luke schau' ichDroben hoch die hellen Sterne,Die geliebten, süßen AugenMeiner süßen Vielgeliebten.

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Die geliebten, süßen AugenWachen über meinem Haupte,Und sie blinken und sie winkenAus der blauen Himmelsdecke.

I

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Nach der blauen HimmelsdeckeSchau' ich selig lange Stunden,Bis ein weißer NebelschleierMir verhüllt die lieben Augen.

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An die bretterne Schiffswand,

Wo mein träumendes Haupt liegt,

Branden die Wellen, die wilden Wellen;Sie rauschen und murmelnMir heimlich ins Ohr:

Bethörter Geselle!

Dein Arm ist kurz, und der Himmel ist weit,Und die Sterne droben sind festgenageltMit goldnen Nägeln,

Vergebliches Sehnen, vergebliches Seufzen,Das beste wäre, du schliefest ein."

I

^ -i- ^

Es träumte mir von einer weiten Heide,Weit überdeckt von stillem, weißem Schnee,Und unterm weißen Schnee lag ich begrabenUnd schlief den einsam kalten Todesschlaf.

Z

Doch drvben ans dem dunkeln Himmel schautenHerunter auf mein Grab die Sternenaugcn,Die süßen Augen! und sie glänzten sieghaftUnd ruhig heiter, aber voller Liebe.

U

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