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Buch der Lieder,
Dortcn setz' ich still mich niederUnd gedenke alter Zeit,
Alter blühender GeschlechterUnd versnnkncr Herrlichkeit,
Gras bedeckt jetzt den Turnierplatz,Wo gekämpft der stolze Mann,Der die Besten überwandenUnd des Kampfes Preis gewann,
Epheu rankt an dem Ballone,Wa die schöne Dame stand,
Die den stolzen l'lbcrwinderMit den Augen überwand.
Ach! den Sieger und die SicgrinHat besiegt des Todes Hand —Jener dürre SensenritterStreckt uns alle in den Sand.
Berg-Jdlille.
1,
Auf dem Berge steht die Hütte,Wo der alte Bergmann wohnt;
Dorten rauscht die grüne Tanne,Und erglänzt der gvldne Mond,
In der Hütte steht ein Lehnstnhl,Ausgeschnitzelt wunderlich;
Der darauf sitzt, der ist glücklich,Und der Glückliche bin ich!
Auf dem Schemel sitzt die Kleine,Stützt den Arm ans meinen Schoß;Äuglein wie zwei blaue Sterne,Mündlein wie die Purpnrros',
Und die lieben blauen SterneSchaun mich an so himmelgroß;Und sie legt den LiliensingerSchalkhaft auf die Purpurrvs'.
Nein, es sieht uns nicht die Mnttec,Denn sie spinnt mit großem Fleiß,Und der Vater spielt die Zither,Und er singt die alte Weis'.