Die Heimkehr.
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8S.
Über die Berge steigt schon die Sonne,Die Lämmerherde läutet fern;
Mein Liebchen, mein Lamm, meine Sonne und Wonne,Noch einmal sah' ich dich gar zu gern!
Ich schaue hinauf mit spähender Miene —
Leb wohl, mein Kind, ich wandre von hier!
Vergebens! Es regt sich keine Gardine;
Sie liegt noch und schläft — und träumt von mir?
86.
Zu Halle auf dem Markt,
Da stehn zwei große Löwen.
Ei, du hallischer Löwentrotz,
Wie hat man dich gezähmet!
Zu Halle auf dem Markt,
Da steht ein großer Riese.
Er hat ein Schwert und regt sich nicht,Er ist vor Schreck versteinert.
Zu Halle auf dem Markt,
Da steht eine große Kirche.Die Burschenschaft und die Landsmannschaft,Die haben dort Platz zum Beten.
87.
Dämmernd liegt der SvmmerabcndÜber Wald und grünen Wiesen;
Goldncr Mond im blauen HimmelStrahlt herunter, duftig labend.
An dein Bache zirpt die Grille,lind es regt sich in dem Wasser,lind der Wandrer hört ein PlätschernUnd ein Atmen in der Stille.
Worten, an dein Bach alleine,
Badet sich die schöne Elfe;
Arm und Nacken, weiß und lieblich,Schimmern in dem Mondcnscheine.
88.
Nacht liegt ans den fremden Wegen, —Krankes Herz und müde Glieder; —Ach, da fließt, wie stiller Segen,
Süßer Mond, dein Licht hernieder.