Die Heimkehr.
24.
Die Jungfrau schläft in der Kammer,Der Moud schaut zitternd hinein;Da draußen singt es und klingt es,Wie Walzermelodeiu.
„Ich tvill mal schann aus dem Fenster,Wer drunten stört meine Ruh'."
Da steht ein Totengerippe,
Und fiedelt und singt dazu:
„„Hast einst mir den Tanz versprochen,Und hast gebrochen dein Wort,
Und heut ist Ball auf dem Kirchhof,Komm mit, wir tanzen dort.""
Die Jungfrau ergreift es gewaltig,Es lockt sie hervor aus dem Haus;Sie folgt dem Gerippe, das singendUnd fiedelnd schreitet voraus.
Es fiedelt und tänzelt und hüpfet,Und klappert mit seinem Gebein,
Und nickt und nickt mit dem SchädelUnheimlich im Mondcnscheiu.
25.
Ich stand in dunkeln Träumen,Und starrte ihr Bildnis an,Und das geliebte AntlitzHeimlich zu leben begann.
Um ihre Lippen zog sichEin Lächeln wunderbar,
Und wie von WchmntsthränenErglänzte ihr Augcnpaar.
Auch meine Thränen flössenMir von den Wangen herab —Und ach, ich kann es nicht glauben,Daß ich dich verloren Hab'!
2lZ.
Ich ungliickscl'ger Atlas! eine Welt,Die ganze Welt der Schmerzen, muß ich tragen,Ich trage Unerträgliches, und breche»
Will mir das Herz im Leibe.