Kann's nicht hindern, daß es stürmet,Daß da dröhnen Mast und Bretter,Und ich hüll' mich in den Mantel,Um zu schlafen wie die Gatter.
12.
Der Wind zieht seine Hosen an,
Die weißen Wasserhosen!
Er peitscht die Wellen, so stark er kann,Die heulen und brausen und tosen.
Aus dunkler Höh', mit wilder Macht,Die Regengüsse träufen;
Es ist, als wollt' die alte NachtDas alte Meer ersäufen.
An den Mastbanm klammert die Möwe sichMit heiserem Schrillen und Schreien;Sie flattert und will gar ängstiglichEin Unglück prophezeien.
13.
Der Sturm spielt auf zum Tanze,Er Pfeift und saust und brüllt;
Heisa, wie springt das Schisfleiu!Die Nacht ist lustig und wild.
Ein lebendes WasscrgebirgeBildet die tosende See;
Hier gähnt ein schwarzer Abgrund,Dort türmt es sich weiß in die Höh'.
Ein Fluchen, Erbrechen und BetenSchallt aus der Kajüte heraus;Ich halte mich fest am Mastbaum,Und wünsche: Wär' ich zu Haus!
14.
Der Abend kommt gezogen,Der Nebel bedeckt die See,Geheimnisvoll rauschen die Wogen,Da steigt es weiß in die Höh'.