Lyrisches Intermezzo.
54.
Mein Wagen rollet langsamDnrch lästiges Waldesgriin,
Durch blumige Thäler, die zaubrischIm Sonncnglanze blühn.
Ich sitze und sinne und träume,lind denk' an die Liebste mein;Da grüßen drei SchattengestaltenKopfnickend zum Wagen herein.
Sie hüpfen und schneiden Gesichter,So spöttisch und doch so scheu,Und quirlen wie Nebel zusammen,Und kichern und huschen vorbei.
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55.
Ich Hab' im Traum geweinct,Mir träumte, du lägest im Grab.Ich wachte auf, und die ThrttncFloß noch von der Wange herab.
Ich Hab' im Traum, geweinet,Mir träumt', du verließest mich.Ich wachte auf, und ich weinteNoch lange bitterlich.
Ich Hab' im Traum gcweinet,Mir träumte, du bliebest mir gut.Ich wachte auf, und noch immerStrömt meine Thrttncnflut.
56.
Allnächtlich im Traume seh' ich dich,lind sehe dich freundlich grüßen,lind laut aufweinend stürz' ich michZu deinen süßen Füßen.
Du siehst mich an wehmütiglich,Und schüttelst das blonde Köpfchen;Aus deinen Augen schleichen sichDie Perlenthränentröpfchen.
Du sagst mir heinilich ein leises Wort,Und giebst mir den Strauß von Cypressen.Ich wache auf, und der Strauß ist fort,Und das Wort Hab' ich vergessen.