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Biographie,
Hirsch Hpacinth, zu dem ihm gleichfalls ein Hamburger, NaiueusIsaak Rvcamorn, saß.
An eine Rückkehr nach Preußen konnte Heine nicht denken, dadie preußische Regierung zuerst den dritten Teil der „Neisebilder"tierboten hatte; die Hoffnung auf eine Professur, die ja eigentlich nureine Selbsttäuschung mar, da Heine vor allem andern die wissen-schaftliche Grundlage für eine solche Stellung fehlte, erwies sichnatürlich gleichfalls als illusorisch. Und so blieb ihm nichts anderesübrig, als in Hamburg seinen Aufenthalt zu nehmen und sich durchden Ertrag seiner litterarischen Arbeiten zu ernähren. Sein Nerkehrbeschränkte sich demgemäß auf eine Anzahl junger Schriftsteller, diedamals gerade in Hamburg lebten und von Heine manche Förderungund Anregung empfingen. Von diesen sind besonders Ludolf Wien-barg, August Lewald, Karl Töpfer, Professor Zimmermann, vr.Assiug und vor allem sein alter Freund Friedrich Merckel zu nennen.
Am meisten verkehrte Heine im Hause August Lcwalds, dessenGattin, eine gemütliche Münchnern:, einen kleinen Kreis von Schrift-stellern öfter an ihre Tafel zog.
Unter den Freunden Heines aus jener Zeit ist auch der taubeMaler I, P, Lhser zu erwähnen, dem der Dichter sehr zugcthan warund dessen er in seinen Schriften wiederholt erwähnt.
Körperliches Unwohlsein und geistiges Mißbehagen veranlasstenden Dichter im Frühling des nächsten Jahres, sich nach dem nahe-gelegenen Wandsbeck zurückzuziehen.
Das Studium der Werke von Thiers und Mignct war damalsHeines Lieblingsbeschäftigung; das politische Interesse trat wieder beiihm immer mehr in den Nordergrund und verdrängte alles poetischeSchaffen, Es war eigentlich in Wahrheit eine Ironie des Geschicks,daß ein Mann wie Heine, der sich so gern „ans die Pfühle des stillenbeschaulichen Gcmütslebens bettete" und der sich am liebsten damitbeschästigen mochte, „Wolkenzüge zu beobachten, metrische Wortzanbcrzu erklügeln, die Geheimnisse der Elemcntnrgeister zu erlauschen undsich in die Wunderwclt alter Märchen zu versenken" — daß dieserselbe Heine „statt dessen .politische Annalcist herausgeben, Zeit-interesscn vortragen, revolutionäre Wünsche anzetteln, die Leiden-schaften aufstacheln, den armen deutschen Michel beständig an derNase zupfen mußte,"
Auf Helgoland, wo Heine vom Juli bis September desselbenJahres zum Gebranch der Seebäder verweilte, erreichte ihn die Kundevon der Pariser Julirevolution,
Wieder saß er am Strande des Meeres und schaute dem Spielder Wellen zu und hielt mit ihnen geheime politische Zwiegespräche,wieder wollte er Politik und Philosophie an den Nagel hängen undsich ausschließlich der Poesie hingeben, als daS dicke Zeitungspaket