I.
Zwey Gedichte^).
i.
Die Einsa-mkeit.
^ir, verschwiegne Einsamkeit,
Sind die Wünsche meiner Seelen,
Sind die. Seufzer die mich quälen,
Und sonst keinem Freund geweiht.
Diese Zahre stießet freyer,
Die mein zärtlich Herz vergießt;
Und es wird der Lust getreuer.
Die es ungestört genießt.
Schon empfind' ich dein Vertraun;
Schon wird meine Seele weiter,Zu Empfindungen bereiter,
Durch dein heilig stilles Graun.
Alle meine Sinne fühlen;
Mein geheimster Wunsch erwacht.
Laß mich deine Schatten kühlen,
Wenn er mich zu feurig macht.
Q z Hier
Hr. Prof. Schmidt in Gießen hat diese beide« Gedichte in seinem..Almanach der deutschen Musen auf das I. 1777," S. 15 und z?.mit Mdsers Namen, abdrucken lassen. Mossr scheint sie wirk-lich anzuerkennen; man s. in dem Briefwechsel: VUI. AnHr». G. R. Urssnus, N. i. N.