Druckschrift 
8 (1798) Vermischte Schriften, Th. 2
Entstehung
Seite
149
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Briefwechsel mit Friedrich Nicolai. 1499-

Osnabrück, den -4.August 1774.

sieben erfolgt, was ich zum ersten Theil der Patrioti-schen Phantasieen bestimmt habe. Meine Tochter hates ausgesucht und mit einer Vorrebe begleitet. Ich habees lediglich auf sie ankommen lassen, dasjenige auszu-mustern was zu lokal war oder zu sehr in die hiesige Ver-fassung einschlug. Da mir die Sachen oft zu mannich-faltig werden, so unterscheide ich zuweilen nicht feingenug, und überlasse Cw. die Vollmacht, wegzustrei-chen *) was Ihnen nicht ansteht. Eigensinnig undruhmsüchtig bin ich nicht.

Da ich nur immer so ü lzuton rompu arbeitenkann , so geht, die Fortsetzung meiner Geschichte etwaslangsam. Hätte ich den Loclieem clipiomutrcum nurerst abgedruckt, so würde es geschwinder gehen. Ichdarf aber mit diesem, um einige katholische Domherren,die mir unter der Hand gcdienet haben, nicht bloß zustellen, noch nicht ans Licht treten. Also noch ein Biß-chen Zeit und Geduld, und vielleicht sterben wirunterdessen.

Die Judcnbckehrung ist meine Absicht nicht. Esist dieses nur eine Wendung '^), um zu zeigen, wie diechristliche Religion eine Folge der jüdischen Theorie seynkönne ..... Sie haben mich also nicht von der rech-ten Seite angesehen.

Mchreres will ich heute nicht hinzusetzen, da icheilig bin. Vule czui. valere cliznus es!

*) Dieser Erlaubniß mich zu bedienen, habe ich wahrlichkeine Ursache gefunden. N.

In dem Schreiben an den Oberrabbiner. N.

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