240 Geschichte des Coilegiatstists
dem ganzen Capittel übergeben ist: so hat dasselbe*)auch das Patrouatrecht über alle diese Kirchen, und ' er-giebt dieselben noch jetzt; jedoch in dem Mc :a e, daßseit 1592 die Gemeine zu Rheda, und der Graf vonRitberg als Herr zu Neucnkircben, in Gefolge eines Ver-gleichs von 1664, dem Capittel jemanden dazu präsen-tsten können. Der zeitige Dechant aber ist bi,HöflicherCapcllan und Hauptpfarrer oder Rector zu Wiedenbrück,wo er an seine Statt zwey Geistliche hält, die er nachfeinem Gefallen ansetzen und zurückberufen kann **).Die ehmalige mit der Capellaney verknüpfte crzpriestcr-liche Gerichtsbarkeit, oder die jetzige Archidiaconaijuris-diction, so weit steh solche außerhalb dem Collegiatstiftund dessen Freyheit, erstrecket hat, ist wie gewöhnlich,dem Propste; dem Dechanten aber diejenige beygelegt,welche andern Stifts-Dechanten und namentlich einemzeitigen Domdcchanten zu Osnabrück gebühret ***).
Die
5) Insgemein haben die Capittel hierüber Streitigkeitenmit ihren Pröpsten. Zu Quakenbrück findet sich noch,krivilsAinm EnAelhsrri krpifcopi sä hsnekicis con-Lerenäs, guoä ills collsrio fpeccsr sä Lspir. llrs-inscenke er non sä prsepostrnm von >z>o, und fersner äecrerurn circs collsrionsm prsehenäsrum protüspilulsrihus, Ostrcislig lofisnnis Mlssingk v. 24.?lug. !5Zl.
**) stsceprs prins refiANstione, heißt es, äictorunr cs-rronicsrnz er prsehenäse rninoris, gnos lob. äs?ri»Ae postiäebsc in msnilinz nostris — csnonics-lnnr snrorirsrs oräinsris rotslirer iupprimirnnz prse-denäsmgue minorenr ejuzäem l). lohsnnis csnoni-csrui huinsmoäi, guem Onns. ?suluz postiäe-lasr — nnienäum änximuz.
*^) Cvnrsäuz O. Q. O. ibi. äilecro in Christo Oecsnolieec raus Oecsnsruz rsrione reäicuunr sä iplüm
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