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7 (1797) Vermischte Schriften, Th. 1
Entstehung
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111
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oder Vertheidigung des Groteske - Komischen. 111

Der Abt le Blanc "), welcher England wieein Reisender die Provinzen nach dem ersten schlechtenWirthshanse beurtheilt, verfallt in diese Art der Be-schuldigungen bey Ga >/ s Bettlers - Oper und Wiche r-ley' s Stücken, und wundert sich, daß ehrliche Leutein Gesellschaft der Bettler und Straßenränder ein Ver-gnügen finden können. Mich wundert es aber nochmehr, daß heilige -Männer eine gemalte Hölle, und dieverschiedenen Ausdrücke der Raserey, des Schreckensund des Jammers mit vergnügter Auftnerksamkeit über-schauen können. Ein König steigt zu seiner Erquickunggar gern von seinem Thron herunter, und Jedermannfindet eine Art des Vergnügens, bisweilen aus seinerLaufbahn zu schweifen. Man betritt mit dem Gil-Blasdesle Sage und der Amaliedes Fieldingganz gern die niedrigsten Stufen des menschlichen Le-bens, findet sich dort oft als in seiner Heimath, underholet sich von den prächtigen Geschichten, womit unsdie Erdichtung in einem regelmäßigen Tone unterhalten.Das Leben großer Herren ist ein beständiger Roman.Sie sehen das wahre gemeine Leben nie, es sey dennauf der Bühne. Hier kann ein Bauer auftreten, ohnedes Obcrhofmarschalls Erlaubniß zu haben.

Doch ich sehe, daß mich der Unwille ans meinerGemüthsfassung gebracht, und zu einem Ernst verleitethabe welchen ich in meinem Leben nur einmal empfunden.Dies war in mcmer zartesten Jugend, wie mich meinVater mit Schlägen zum Grotesken abrichtete, ich ansdie Bühne lief und die Zuschauer mit Thränen bat, nurein cinzigmal zu lachen, damit mein Vater besänftigtwürde. Seitdem hat meine Einbildung allen sterblichen

Wesen

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