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Harlekin
und lebhafter machen. Man sehe die mechanischenWirkungen der Stellungen und Gemälde an. Ein Kindlacht, wenn man ihm zulacht; ja Ludewig der XIV.that noch ein mchrercs, als ihn der hierdurch alleinunsterbliche Fiurillich auf seinen Arm nahm. Wolf,dieser auf eine andere Art verewigte Weltweife, erhielrin einer sehr ernsthaften Gesellschaft den unvergleich-lichen Kupferstich des la Mctric. So wie er auseiner Hand in die andre ging, entfalteten steh die hei-ligsten Gcsichtsrunzcln. Und wer ein Gemälde ansieht,der wird bemerken daß die Tiefe der Ausmalungen dasAuge verkleinere, die Pracht solches vergrößere, undfreudige Stellungen eine heitere Aufklarung in dem Ge-müthe des Zuschauers hervorbringen.
Da ich nun sowohl den Augen als den Ohrenmalen, und so zu sagen einer vcrbuhlten Schone glei-chen muß, welche ihren Verstand, ihre Religion, ihreStimme, ja alle Wendungen ihres Korpers in beson-dere Neizungen verwandelt.- so wird man ans obigenErfahrungen, welche die höhnischen Gelehrten vielleichtein Galimathias nennen werden, zum voraus leicht er-rathen , daß ich mich sowohl über den Tonkünsiler alsüber den Maler erheben, und meine Panacce für dieKöniginn aller Panaceen ausrufen werde. Und ge-wiß, wenn der Abt Venuti dem Verdienste, nach-dem es 5709 Jahr seit Erschaffung der Welt zu Fuße
gegan-
*) Ludewig der XIV. war damal ein Jahr alt; und wieihn Fiurilli eine von seinen grotesken Mienen sehen ließ,so lachte er, und that was solche Kinder wohl mehrthun. Hiikoire cle I' ancien Uwarre Italien par dir.
In seinem IriumxIm lirrerario.