Von einem Wemhandler. iz
Dieser siel endlich dahin aus, daß das Kunstgefühldes Weins, und dessen Wissenschaft zwei) ganz unter-schicdne Studien wären, wovon jede in ihrem besonder»Keller erlernet werden müßte. Ich aber behauptete,daß Meugs, der von der Kunst zu ihrer Wissenschaftübergegangen wäre, es in der letzter» unendlich weitergebracht hätte, als diejenigen, welche sich blos mir der Wis-senschaft der Mahlerey beschäftiget hätten, und daß es derHauptfehler unsrer heutigen Erziehung fcy, daß wir unsreJugend früher zur Wissenschaft als zur Kunst anführten.
lll.
Von der Rationalerziehung der altenDeutschen.
^Aas Sie von der Nationalerziehung unsrer Vorsah-.'
ren sagen, hat meinen vollkommensten Beyfall;die Uebung der Jugend in den Waffen machte billig dieHauptsache aus, da sie sich beständig ihrer Haut zu weh-ren hatten: und sie handelten hierin weil zweckmäßiger,als ihre später» Nachkommen, die künftige Hofleuie rohund wild aufwachsen lassen.
Was ich jederzeit am mchrsten dabey bewunderthabe, ist dieses, daß die römischen Legionen den schnellenAnlauf und das Einsprengen (velocilatem sc i,nst>Ilum:)*)
der
») Tacicus erwähnet dessen Hey Zwcycn Gelegenheiten, einmalda Germanicus ein Treffen mit ihnen in der Ebne vermied;und das andermal, da die Deutschen so in die Enge getriebenwaren , daß sie aiiuiw a- veiocirsre corsisi-um nichts ausrich-ten konnten. 6nn«i. i.. Ii. -i.