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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Die Lehrer der Stadtschule.

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Ut bcfchl eines Erb. Naits gekost to einen ninntcl 4'/^ cllcngrau, de ekle 1 gnl. 15 alb., sind 7 gnl. 7 alb. 6 Heller — anschecrlocn und voir lynendoik nndcr die kragen 4 gnl. 6 alb. — anmackloen 12 gnl. — dcmsclven to Hosen l' cllen dclfts, de clle28 alb., I gnl. 18 alb. — 3' , firtcl wits to focdcrdoik 16 alb.8 Heller — 26. März dcinselvcn per cyn pantneffcl 15 alb. — uppalmcn vur cyn par schocn 18 alb.

Er erhält jährlich 24 Thaler.

2. lieber Joh. Tibis jTybins) und seine antiguitatos llnia-bur^önsös ist oben gesprochen. Am 13. März 1586 war er noch Rektor:da nimmt nach den Ratsprotokollcn der Buchhändler Kaspar vonRuremunde zu Emmerich zu Vormündern seines Sohnes seinen Kost-Herrn Jakob de Vivcrc und seinen Lehrer Joh. Tibis; 1589 ersuchtTibis den Rat zu gestatten, daß er seiner Frau — er will sichwieder verheiraten — auf sein Haus 56 Thalcr Witwcngnt ver-schreibe; im folgenden Jahre ersucht er zuzulassen, daß er 166 Thalcraufnehme; er habe jetzt einen Ruf ins Oberland, könne aber nichtgehen, ohne seine Schulden zn bezahlen. Daraus, daß der Rat ihnnicht hielt, trotzdem er Duisburger war, müssen wir schließen, daßman mit seiner Thätigkcit nicht sonderlich zufrieden war.

3, 4, 3," 4/-' 5.5 Nach der Stadtrcchnung von 1613/14ist Jakob Schcrcr 1614 gestorben; vielleicht ist er nach seiner Ent-lassung Privatlehrcr gewesen. In den llnglücksjahrcn bis 15)88 wardie Schule sehr vernachlässigt. Joh. Mulhoff versah damals dieRcktoratsgcschäfte. Im Jahre 1586 verhandelte man schon mitLithocomuS in Düsseldorf, aber schließlich ohne Erfolg. Gegen Endedes Jahres 1588 sucht man die Schule wieder cmporznbringen.Als man genug Mittel fand, um einen Rektor zn unterhalten, wandteman sich durch Vermittlung Junker Blocmcndacls an M. LudgcrMcrrcnschrit, Rektor in Düsseldorf, und dieser wurde auch berufen.

Er besorgte 1591 eine Ausgabe der lateinischen Grammatikvon Joach. Lithocomus (Stcinhaucr), die in Düsseldorf gedrucktwurde. Die Grammatik war berühmt und weit verbreitet. ') Inder Vorrede sagt Merrenschcit, daß er die Grammatik zu bequemeremGebrauche auch in Form von Fragen gebracht und in demselbenJahre auch in Duisburg größtenteils auf seine Kosten habe druckenlassen. 1597 wurde sie neu gedruckt, dafür schenkte der Rat 8 Thlr.1594 wurden dem Rektor für die Widmung des BüchclcheNs„Lulllxpuiu lulüna, für Kinder und andere" vom Rat 6 Thalcr

6 Ueber Steinhauer vergl. Kortüm, Düsseldorfer Programm von 1819.