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Geschichte der Stadt Duisburg bis zur endgültigen Vereinigung mit dem Hause Hohenzollern (1666) : mit einem alten Stadtplan
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Z 65. Die evangelischen Prediger.

wird also aus dein Johannitcr-Orden ausgeschieden sein. Der Ratüberwies ihm ein kleines Vikarienhaus auf der Bcckstraßc in derNähe des Kntharincnklostcrs, das später mit einem besseren ans derNhcinstraße vertauscht wurde.

2. Johannes Engerings. Er gehörte der schrofferen Richtungan; in dem Wcscler Kirchcnarchiv befinden sich von ihm 4 Briefean den Rektor der Wcseler Schule Johannes Brantins, in welchener sich sehr heftig über den Rat und die ihm widerfahrene Ver-folgung beklagt. Er kündigte am 20. Februar 1606, blieb abernoch mehr als zwei Jahre im Dienst; erst 1608 verließ er die Stadt.

3. W. Rongc stammte nach v. Berg (in Carstanjcns Chronik)ans Schüller im Bcrgischen; 1589 war er als Hofprcdiger in Broichangestellt. Er war hicher, wie es scheint, berufen, um auch imKatharinenkloster, das in der Maricngcmcindc lag, zu predigen.

4. Petrus Scriverius. Balduin, der doch 1617—1623 mitScrivcr zusammen im Amte war, läßt ihn schon 1607 eintreten;aber in den Ratsprotokollen heißt es ausdrücklich: Ans Martini,den 11. November 1608, weil Herr Johann Engcrink verzogen, istan dessen Stelle von einem Erbarm Rat zu einem Kirchendienerangenommen Herr Petrus Scriverius Dalensis (also aus Dahlenim Jülichschcn gebürtig); zur Zeit seiner Berufung befand er sichin Heidelberg. Er scheint noch ziemlich jung gewesen zu sein —am 23. Juni 1609 verheiratete er sich hier — und ist vermutlichim besten Manncsalter gestorben. Was wir von ihm erfahren, läßtans einen bedeutenden Mann schließen. Ans der Gcncralshnodc imJahre 1610 war er Assessor. Von 1611 an stand er mehrere Jahreder hirsigen Stadtschule vor und suchte sie zu reorganisieren; aberder Erbfolgekrieg und die dnrch die Spanier herbeigeführte Not

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