Druckschrift 
5 (1827)
Entstehung
Seite
121
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Lieder.

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Du sollt glauben und nicht wancken,Daß es sey ein Speis' der Krancken,Dcn'n ihr Hertz von Sünden schwerUnd vor Angst ist betrübet sehr.

Solch groß Gnad und BarmhertzigkeitSucht ein Hertz in grosser Arbeit.

Ist dir wohl, so bleib davon,

Daß du nicht kriegest bösen Lohn.

Er spricht selber: Kommt, ihr Armen,Laßt mich über euch erbarmen;

Kein Artzt ist dem Starckcn noth,

Sein Kunst wird an ihm gar ein Spott-

Hattst du dir was konnt erwerben,Was durft ich denn für dich sterben?Dieser Tisch auch dir nicht gilt,

So du selber dir helfen willt-

Glaubst du das von Hertzengrunde,Und bekennest mit dem Munde-So bist du recht wohl geschickt,

Und die Speise dein Seel erquickt.

Die Frucht soll auch nicht ausbleiben,Deinen Nächsten sollt du lieben,

Daß er dein gemessen kann,

Wie dein Gott an dir hat gethan.

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Gott sey gelobet und gebenedeyet,

Der uns selber hat gespeisetMit seinem Fleische und mit seinem Vluce!Das gieb uns, Herr Gott, zu Gute. Kyrieleison.Herr durch deinen heiligen Leichnam,

Der von deiner Mutter Maria kam,

Und das heilige Blut,

Hilf uns, Herr, aus aller Noth. Kyrieleison.