Lieder.
Des Vaters Stimm man offenbarDaselbs am Jordan hörte.
Er sprach: Das ist mein lieber Sohn,'An dem ich hab Gefallen;
Den will ich auch befohlen han,
Daß ihr ihn höret alle,
Und folget seiner Lehre.
Auch Gottes Sohn hier selber stehtIn seiner zarten Menschheit;
Der Heilig Geist hernieder fahrt,In Tauben-Bild verkleidet,
Daß wir nicht sollen zweifeln dran.Wenn wir getaufet werden,
All drey Person getaufet han,
Damit bey uns auf ErdenZu wohnen sich ergeben.
Sein Jünger heißt der Herre ChristaGeht hin, all Welt zu lehren,
Daß sie verlorn in Sünden ist,
Sich soll zur Busse kehren.
Wer glaubet und sich taufen laßt,
Soll dadurch selig werden.Ein neugeborner Mensch er heißt,Der nicht mehr könne sterben,Das Himmelreich soll erben.
Wer nicht glaubt dieser großen Gnad,Der bleibt in seinen Sünden,
Und ist verdammt zum ewigen TodTief in der Hollen Grunde.
Nichts hilft sein eigen Heiligkeit,
All sein Thun ist verloren,
Die Erbsünd machts zur Nichtigkeit,Darin er ist geboren;
Vermag ihm selbs nicht helfen.
Das Aug allein das Wasser sieht.Wie Menschen Wasser giessen;