Druckschrift 
5 (1827)
Entstehung
Seite
106
Einzelbild herunterladen
 

Lieder.

Mit lauter Stimm und ZungenGar fröhlich lassen singen.

Noch lassen sie ihr Lügen nicht,Den grossen Mord zu schmücken;Sie geben für ein falsch Gedicht,Ihr Gewissen thut sie drücken.Die Heilgen Gotts auch nach dem TodVon ihn'n gelästert werden,

Sie sagen - in der letzten NothDie Knaben noch auf ErdenSich solln haben umkehret.

Die laß man lügen immerhin,Sie Habens doch kein Frommen,Wir sollen dancken Gott darin;

Sein Wort ist wiederkommen.Der Sommer ist hart vor der Thür,Der Winter ist vergangen,

Die zarten Blümlein gehn Herfür.Der das hat angefangen,

Der wird es wohl vollenden.

VIII. Gnade.

i.

Psalm 67.

Es wollt uns Gott genadig sevnUnd seinen Segen geben,

Sein Antlitz uns mit Hellem ScheinErleucht zum ewigen Leben,

Daß wir erkennen seine WerckUnd was ihn liebt auf Erden,Und Jesus Ehristus Heil und StarckBekannt den Heyden werden,

Und sie zu Gott bekehren.