Liede»,
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VII, Kirche und Wort Gottes,
i.
Offenb. Joh. 12.
Sie ist mir lieb, die werthe Magd,
Und kann ihr'r nicht vergessen,
Lob, Ehr und Zucht von ihr man sagt;
Sie hat mein Hertz besessen.
Ich bin ihr hold,
Und wenn ich sollt
Groß Unglück han,
Da liegt nicht an,
Sie will mich des ergetzen
Mit ihrer Lieb und Treu an mir,
Die sie zu mir, will setzen,
Und thun all mein Begier.
Sie tragt von Gold so rein ein Krön,Da leuchten in zwölf Sterne.
Ihr Kleid ist wie die Sonne schon,Das glantzet hell und ferne,
Und auf dem MonIhr Füsse stöhn.
Sie ist die Braut,
Dem Herrn vertraut!
Ihr ist weh, und muß gebarenEin schönes Kind, den edlen Sobn,Und aller Welt ein Herrn,
Dem ist sie Unterthan.
Das thut dem alten Drachen Zorn,Und will das Kind verschlingen.
Sein Toben ist doch gantz verlorn,Es kann ihm nicht gelingen.
Das Kind ist dochGen Himmel hochGenommen hin,
Und lasset ihn