Druckschrift 
5 (1827)
Entstehung
Seite
88
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Lieder.

Des sollt ihr billig fröhlich seyn,

Daß Gott mit euch ist worden ein.

Er ist geborn eu'r Fleisch und Blut,Eu'r Bruder ist das ewig Gut.

Was kann euch thun die Sund' und Tod?Ihr habt mit euch den wahren Gott.

Laßt zürnen Teufel und die Höll,

Gott'S Sohn ist worden eu'r Gesell.

Er will und kann euch lassen nicht,

Setzt ihr auf ihn eur' Zuversicht.

Es mögen euch viel fechten an,

Dem sey Trotz, der's nicht lassen kann.

Zuletzt müßt ihr doch haben recht,

Ihr seyd nu worden Gott's Geschlecht.Des dancket Gott in Ewigkeit,

Geduldig, fröhlich alle Zeit. Amen.

Z.

Christum wir sollen loben schon,Der reinen Magd Marien Sohn,

So weit die liebe Sonne leuchtUnd an aller Welt Ende reicht.

Der selig Schöpffer aller Ding'Zog an eins Knechtes Leib gering,

Daß er das Fleisch durchs Fleisch erwürb'Und sein Geschöpf nicht gar verdürb'.

Die göttlich Gnad vom Himmel großSich in die keusche Mutter goß,Ein Magdlein trug ein heimlich Pfand,Das der Natur war unbekannt.

Das züchtig Haus des Hcrtzens zartGar bald ein Tempel GotteS ward,