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Wie dem auch sein möge, es versteht sich von selbst, daß eineso heilige und so einträgliche Reliquie nicht untergehen konnte. Kurznach dieser Zeit ist sie wieder da, verrichtet zum Beweise ihrerAechthcit Wunder und wird verehrt bis zu den Zeiten der Revo-lution; der Revolution, sagt Hr. Guerin, gui vint röuliser, pourtont dilv oi> un mot, ce gue In pliiluso pliis nvnit eusei^nö.Diese Philosophcnschülcr, plus uvou^Ies quo los burbares et losvanuis»), plündern 17g l das Kloster von Argcntcuil und erbeutenden reichen Kasten, den 1680 die Herzogin von Gnise geschenkthatte; die Tunica jedoch ward von dem damaligen Pfarrer Ozctin die Pfarrkirche dcS Orts gebracht, viele Partikeln davon abge-schnitten und verschenkt, endlich, als auch die Kirche der Plünderungnicht entgehen konnte, von ihm im Garten des Presbhtcriums ver-graben und 1800 wieder herausgenommen. 1804 wurde auf Befehldes Cardinallegatcn Caprara durch den Bischof von Versailles ihreAechtheit förmlich untersucht und ein Document darüber ausgestellt,das Follet S. 65, Guerin S. 260 mittheilen. In diesem bezeugender Maire, seine Adjuncten, Notabeln und zehn andere Zeugen, diealle ehemalige Kirchcnvorstehcr gewesen, quo cel/e Kvöe, /« c/t«sLötle /er clors el /s «ls /voei? sunt los meines gui ötuiont
«Inns lo prioure «l'^i'<;enteuil. Damit es zu allem Uebcrfluß auchhier an einem Beispiel nicht fehle, wie es mit dergleichen Re-liqnicnurkunden gehalten wird, so müssen die Hrn. Follet undGuerin selbst anerkennen, daß dies formelle und einstimmige Zcug-niß in Bezug auf die cbasss 0o kor «Iure und den collro <lo buisein falsches ist, sofern diese erst damals im Jahr 1804 neu ge-macht seien. Nais e'est In un kalt absulument «ans importanee,meint Hr. Follet, und Hr. Guerin nennt es une inopriso kort peuessentielle.
Nach der Revolution konnte der verlorne Boden nur langsamwieder erobert werden. Hr. Guerin gesteht, daß eine jährliche bloßlocale Proccssion ausgenommen, sich lange Zeit hindurch nichts Be-merkenswcrthes berichten lasse, und daß die fromme Andacht sehr laugewesen sei; aber er fügt die höchst beachtenswertste Notiz hinzu,daß seit dem Ende des Jahres 1830 die Verehrung einen neuenAufschwung genommen, wie es scheint, vorzüglich ans Veranlassung
»1 Guerin S. 250.
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