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Adelheid das spätere Kloster in Argcntcuil erbaut. Erbaut, so sagtHelgaudus2I), der die älteste Quelle dafür ist, nicht etwa erneuert,oder aus den Ruinen des vor anderthalb Jahrhunderten zerstörtenKlosters wieder auserbaut. Dies haben sich selbst die Hrn. Follctund Guerin nicht verhehlen können. Sie helfen sich mit folgendenWorten: Ims äoimtions quo Hostert tit lurent sl eonsickorastlcs,gu'Ickel^auüus <Iit, quil öckii/ ce moimstere, tsnelis guv cknus Ivvrai il n'on lüt, nvee sn wäre, gue ie restuuruteur. Aber erbauenund reich beschenken sind und bleiben zwei ganz verschiedene Dinge,und Helgaudus hat von einem frühcrn und gar noch bestehendenKloster nichts gesagt noch gewußt, sondern spricht von einer dama-ligen Stiftung. Als später die Benedictiner von St. Denis zudiesem Kloster Lust bekommen, und cS dem Abt Suger durch Vor-zeigung alter Besitztitcl 1129 gelingt, die Nonnen zu vertreiben»),wird, nachdem die Benedictiner kaum im Besitz sind, die 845 indem alten zerstörten Kloster eingemauerte Tnnica in der Mauer desspäter erbauten durch göttliche Offenbarung 1159 gefunden >O, undes ist gewiß kein Spiel des Zufalls, daß dies in demselben Jahr-hundert geschieht, in welchem auch Trier und viele andere Kircheneine ähnliche erwarben.
Es existirt eine von 1159 datirte Urkunde o), in welcher derErzbischof Hugo von Ronen beschreibt, wie er mit zwanzig nament-lich aufgeführten Erzbischöfen, Bischöfen und Aebten und vielenandern in Gegenwart Ludwigs VII. und seines Hofes die Reliquieverehrt und dem Volke gezeigt habe, und die Jndulgenzen festsetzt.Sic ist unächt, wie theils die Datirung: .4.et»>» est anno verstiincarimtl iVIEI VI /'s/ic/,5 memorias ^ckriano pupa VI. l'eliciter(Adrian starb erst 1159), theils der Umstand, daß der Bischof einerfremden Diöccse bei der Ceremonie an der Spitze steht, theils dieUnwahrscheinlichkcit der sonst nicht berichteten großen Versammlungzeigen, Schwierigkeiten, welche die französischen Apologeten gut gese-hen, aber schlecht aus dem Wege geräumt haben. Interessant aber istder in ihr gebrauchte Ausdruck, er, der Erzbischof, habe das Kleid,
a) 7'->>n pin iiosti'.T jiistilia, quam pro enoi'mitnte »ioni>cli!lr»»i ibi mnlnvive»ti>im, wie er sagt. Duchcsne IV. 333. Heloise war bekanntlichdamals dort Äbtissin.
K) Die Stellen des Robert de Monte, der die Begebenheit zuerst erzählt,
und seiner späten: Abschreiber im Anhang Nr. 22.e) Abgedruckt bei Follct S. INI. Guerin S. 375.
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