trouesli virst Dn^pnri« Iioelrlfoder «zxuusorls ei Oiuis Aleten«!«diu AlarAmretlre. Xniro snluli« 1517. In 4, Titel, und drei un-gezählte, ^XII gezählte und abermals zwei ungez. Bl.-)
Schcckmann war, wie sich ans dem Buch ergiebt, Mönch nndBibliothekar der Bcnedictincrabtci St. Marimin. Ein Freund rühmtvon ihm in einem vorgedruckten Briefe, daß er einige liliellos eli-innliori stilo geschrieben säeserikere). Es ist wohl derselbe, vondem Browcr I. 216 geschriebene und interpolirte Acta Agricii vorsich hatte, in denen die Schwierigkeit, daß es keinen AntiochcnischcnPatriarchen Agricins gegeben, so weggeräumt war, daß dieser mitdem Paulinus idcntisicirt wurde. Die vorliegende Uebersctzung ist,obschon vielfach EncnS Worte beibehalten sind, eher namentlich indem historischen Theil eine Umarbeitung zu nennenz sichtlich bemühter sich zu zeigen, daß er als Bibliothekar die Bücher nicht bloß ab-gestäubt, überall bringt er Citatc aus alten nnd mittelalterlichenSchriften an; überall fügt er dem Text Enens Sätze ein, auf die erzuweilen am Nande besonders aufmerksam macht: 8elreelimniririsertic» pur nun krivola; bsolreekinamrus ioenlur; Kelieeliiriarnuiserpriparanter lecprrlur. Die in seinem Original bei dem Erzbischof?)todoald abgebrochene Geschichte Triers führt er Cap. 8 nnd 9 deszweiten Thcils lol. 26 a — 38 n bis auf seine Zeit herab. DerAbschnitt von dem heiligen Nock ist etwas anders geordnet, wichtigeZusätze hat er nicht, sondern nur z. B. die schon erwähnte Geschichtevon dem erblindeten Mönche, doch wird kol. 41 6 und 43 Ii über die1514 von LeoX. erthcilten Jndulgcnzen berichtet, welche Enen nochnicht kannte.
Ein anderes dieser Ncliqnienbücher führt Panzer IX, 91 ohneweitere Beschreibung unter dem Titel an: Ilvliguine 1512 repertnepur kielr-rrdum nrelripresulem 'I'rvverems. «. I. a. 4. Etwasnäher ist es beschrieben in einem Artikel der Leipziger AllgemeinenZeitung vom 29. Aug. 1844, als dessen Verfasser Hr. Geh. Obcr-sinanzrath Sotzmann in Berlin durch Hrn. von der Hagen (a. a. O.Vorrede S. III.) genannt ist^)> Es besteht nach ihm aus vier
«) Vgl. Panzer VII, 40S.
56) Vernehmen nach auch besonders abgezogen in Octav unter demTitel Der ungenähte Nock Christi in Trier. 11 SS. Es wirddarin einer „im römisch antiken Stil der gesunkenen Kaiserzcit wie erauf den ältesten christlichen Diptychen vorkommt" gearbeiteten früherin Coblenz vorhandenen Elfenbcintafcl gedacht, ans welcher der Hr.Verfasser „die Einführung der tricrischen Hciligthünicr in diese Stadtnnd ihres Empfangs durch die Kaiserin Helena" sieht. Es scheint abergar kein Grund vorhanden, darin eine Trierer Scene anzunehmen;denn der Umstand, daß die Tafel „aus dem Schatze der trierischenKathedralkirche herstammen sollte," beweist dies doch nicht, und dieEinzelheiten der Darstellung passen nicht im mindesten zu der angeb-lichen Tradition von der Helena, deren Entstehung nach unserer Aus-einandersetzung viel später fällt, als Hr. Sotzmann dieTafel setze» will.