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Die Bekenntnisse des heiligen Augustins : mit e. Anh. seiner fernern Lebensgeschichte
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aufs traurigste verbittert, er unterlag denArbeiten, dem Kummer und dem Elend seinerZeit. Sein einziger Wunsch, den er gegenseine Freunde äusserte, war, daß Gott ent-weder die Stadt bcfteyen, oder ihn mochtesterben lassen, che sie erobert würde. DasLetztere geschah; im dritten Monate der Be-lagerung, die im ganzen 14 Monate dauer-te, überfiel ihn ein Fieber, welches baldtddtlich wurde. Er pflegte oft zu sagen:auch die besten Christen, besonders die Lehrer,wenn sie auch nach ihrer Taufe fromm ge-lebt hatten, dürfen nicht ohne gebührendeBuße (Sinnesänderung) aus der Welt ge-hen. Er ließ sich selbst deßwegen in dieserlezten Krankheit die Bußpsalmen Davids aufein Täfelchen schreiben, das er an. die Wandseines Bettes fest machte, beständig ansah,und unter vielen Thränen las. Die leztenzehn Tage vor seinem Tode, verlangte ermehrentheils ganz allein gelassen zu werden;deßwegen bat er die Seinigen, daß keineszu einer andern Zeit in sein Zimmer kommenmochte, als wenn der Arzt käme, oder ihmSpeisen gebracht würden. Dieß geschah,und er verwandte die ganze Zeit auf dasGebet.

Bis